Freitag, 20. Juli 2012

Cupcakes


Seit einiger Zeit sind sie überall anzutreffen, und wenn ich mich recht erinnere, wurde dieser Trend von ‚Sex and the City’ angestoßen, als die Mädels genussvoll einige dieser Leckereien verspeisten - Cupcakes.

Sie sehen wirklich süß aus und sind in sämtlichen Farben erhältlich. Cupcakes sind optisch ein absoluter Hochgenuss, bei genauerer Betrachtung jedoch eigentlich nichts anderes als Muffins mit einer wunderschönen Creme-Dekoration. Was eigentlich schade ist, denn auch Muffins sind geschmacklich ähnlich uninteressant wie Cupcakes, doch auch hier zeigt sich, wie effizient ein geschicktes Marketing ist - was sich darüber hinaus auch in der Tatsache offenbart, dass manche Leute bereit sind, dafür Preise von knapp vier Euro zu bezahlen.

Dennoch lohnen sich die Bilder, die man davon machen kann - nicht alle Leckereien können jedermanns Geschmack entsprechen :-).


Warum nicht mal in ‚Klatschmohn-Buttercreme’, Heidelbeere Cream Cheese, Himbeer Cream Cheese, Kirsche/Weiße Schokolade, Erdnussbutter M&Ms, Banoffee, Chocolate Mousse, Stracciatella Mascarpone, Mascarpone Cappuccino, Nutella/Buttercreme, Lemon Curd & Meringue
 - jede Menge einladende Geschmacksvariationen

Cupcake gefällig?

Optisch ein Meisterwerk
- Cupcakes-Etagere

Originelle Variante der Mini-Muffin-Happen:
Oreo-Cupcakes

Hochzeitstorte-Cupcakes als
Variante der Buttercreme-Happen

Icecream-Cone-Cupcakes


Sonntag, 15. Juli 2012

Rhubarb Custard Cream Crumble


Eben war ich bei Marks&Spencer’s auf den Champs-Elysées, auf dem Rückweg vom Kino - es gefällt mir immer wieder, einen Blick auf ihre Lebensmittelabteilung zu werfen. Ich kenne ihr Angebot mehr oder weniger von meinen gelegentlichen Londonreisen, heute entdecke ich in ihrem französischen Ableger, der aus Platzgründen nur eine limitierte Auswahl ihres englischen Angebotes bietet, ein neues Dessert, das mich lächeln lässt - darauf können wirklich nur Engländer kommen: Rhubarb Custard Cream Crumble; Es enthält zusätzlich noch eine Art Apfelkompott (etwas in der Art von ‚Apple Bramley’).

Sofort ist meine Neugierde geweckt, zumal die Größe ideal für ein kleines Dessert zum Probieren ist: der kleine Pott mit knapp hundert Gramm enthält zuerst Rhabarberkompott, bedeckt von einer leckeren Schicht Vanillecustard, dann leckere Streusel. Zwar ist der Preis mit knapp drei Euro eigentlich überteuert, dennoch notiere ich mir gleich diese durchaus interessante Kombination und überlege vor meinem inneren Auge bereits, wie ich das Dessert eventuell auch einmal selber zubereiten kann (ohne Konservierungsstoffe etc.). Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen - Rhabarberkompott mag ich sehr gerne (Rhabarber liebt man entweder oder man hasst ihn); Rhabarber verlangt immer nach einem Milchprodukt, Vanillecustard ist dabei eine sehr gute Wahl, wenn auch nicht ganz kalorienarm, aber was soll’s. Selbergemacht mit Ei und Sahne ein Hochgenuss (wenn man gerade die Zeit dazu hat). Und dann die Streusel, die ich normalerweise immer auf einem leckeren, meist hausgemachten Obstkuchen esse, wobei ich immer wieder feststelle, dass Engländer und Franzosen sie auch gerne auf ein Dessert geben - sie schmecken mir bereits vor dem Backen als Teig ganz wunderbar: die einfache Kombination aus Butter, Zucker und Mehl hat alleine einen Duft, dem ich schon vor dem Backen nicht widerstehen kann (vielleicht liegt es an der guten Butter? Aber selbst wenn ich keine Butter zur Hand habe und Margarine nehme, passt es einfach).

OK, ich gebe zu, ich habe das Dessert nicht gleich gekauft, weil es halb zehn Uhr abends war und ich Gefahr gelaufen wäre, ihm nicht zu widerstehen. Aber ich weiß genau, dass ich es sehr, sehr bald einmal probieren muss.



(2012-07-15)